Sauna im Sommer

Richtig saunieren im Sommer - warum Schwitzen auch bei Hitze guttut

Draußen sind 30 Grad und mehr – und dann ein Sauna-Besuch? Was zunächst widersprüchlich klingt, hat tatsächlich viele Vorteile. Regelmäßiges Saunieren im Sommer kann deinen Körper dabei unterstützen, sich besser an hohe Temperaturen anzupassen, dein Immunsystem stärken und für wohltuende Entspannung sorgen.

Damit der Saunabesuch auch in der warmen Jahreszeit ein Genuss bleibt, gibt es ein paar einfache Regeln und Tipps zu beachten.

Warum sich Saunieren im Sommer lohnt

Viele Menschen verzichten in den warmen Monaten auf die Sauna. Dabei kann gerade jetzt ein Saunagang besonders angenehm sein.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Bessere Hitzeanpassung: Der Körper trainiert seine Temperaturregulation und kommt mit sommerlicher Hitze oft leichter zurecht.
  • Stärkung des Immunsystems: Regelmäßige Saunagänge können die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen.
  • Entspannung für Körper und Geist: Die Kombination aus Wärme und Ruhe hilft dabei, Stress abzubauen.
  • Förderung der Durchblutung: Der Wechsel zwischen Hitze und Abkühlung bringt den Kreislauf in Schwung.
  • Erholung für Muskeln: Nach Sport oder langen Tagen können verspannte Muskeln besser entspannen.

Die wichtigsten Saunaregeln im Sommer

Damit der Saunabesuch angenehm und gesund bleibt, solltest du diese Punkte beachten:

1. Ausreichend trinken

An heißen Tagen verliert der Körper bereits durch die Außentemperaturen mehr Flüssigkeit. Trinke deshalb vor und nach dem Saunieren ausreichend Wasser oder ungeüßte Getränke.

2. Nicht mit vollem oder leerem Magen saunieren

Eine leichte Mahlzeit etwa ein bis zwei Stunden vor dem Saunabesuch ist ideal. So wird der Kreislauf nicht unnötig belastet.

3. Kurz duschen und gut abtrocknen

Vor dem Saunagang sollten Sie sich abduschen und anschließend gründlich abtrocknen. Trockene Haut beginnt schneller zu schwitzen.

4. Lieber mehrere kurze Saunagänge

Zwei bis drei Saunagänge von jeweils etwa 8 bis 15 Minuten sind meist sinnvoller als ein langer Aufenthalt. Höre dabei immer auf dein eigenes Körpergefühl.

5. Die richtige Abkühlung

Nach dem Saunagang heißt es: langsam abkühlen. Gehe zunächst an die frische Luft - zum Beispiel mit einem kleinen Spaziergang durch unseren grünen Zen-Garten - und kühle anschließend deinen Körper mit einer kalten Dusche ab – idealerweise beginnend bei Armen und Beinen, bevor der Oberkörper folgt. Das ist besonders kreislaufschonend. Frisch geduscht kannst du dann ausgiebig in einem unserer kalten Pools baden.

6. Pausen einlegen

Zwischen den Saunagängen sollte genügend Zeit zum Ausruhen bleiben. Unsere Sonnendecks sind der perfekte Ort für ein kleines Schläfchen oder ein gutes Buch. Die Erholungsphase sollte dabei mindestens genauso lang sein wie der Saunagang vorher.

Worauf du besonders achten solltest:

Auch im Sommer gilt: Weniger ist manchmal mehr.

  • Vermeide den Saunabesuch direkt nach intensivem Sonnenbaden.

Höre auf deinen Körper und verlasse die Sauna sofort, wenn dir schwindelig oder unwohl wird.

  • Alkohol vor oder während des Saunierens ist vor allem im Sommer tabu.

Wer unter akuten Infekten, Fieber oder bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidet, muss auf den Saunabesuch leider verzichten.

Sommer und Sauna – eine ideale Kombination

Auch wenn es draußen heiß ist, kann die Sauna eine echte Wohltat sein. Der gezielte Wechsel zwischen Wärme und Abkühlung trainiert den Körper, sorgt für Entspannung und hilft dabei, die Sommerhitze als weniger belastend zu empfinden.

Wer die grundlegenden Saunaregeln beachtet, ausreichend trinkt und seinem Körper genügend Erholung gönnt, kann auch in der warmen Jahreszeit die positiven Effekte eines Saunabesuchs in vollen Zügen genießen. So wird die Sauna nicht nur zum Wellness-Erlebnis, sondern auch zum kleinen Fitnessprogramm für den gesamten Organismus.